Alles zur Flex beim Longboard

14. November 2014

Longboard Wissen

Die Flex beim Longboard – mit der richtigen Flex zum perfekten Longboard

Longboards FlexBeim Longboard spielt neben der Länge des Bretts besonders die Flexibilität des Decks, kurz Flex, auch Durchbiegefähigkeit genannt, eine wichtige Rolle. In der Regel wird zwischen weich, mittel und hart (steif) unterschieden. Als sehr grobe Faustregel gilt: Cruisen und Carven mit niedrigen Geschwindigkeiten mit einem Longboard mit einem weichen Flex, schnelle Geschwindigkeiten hingegen vertragen gar keine Flex; hier du mit einem möglichst steifen Brett besser beraten. Bei der Wahl der richtigen Flex spielt allerdings dein Körpergewicht eine Bedeutung. Je schwerer der Fahrer ist, umso härter muss die Flex sein. Wählst du ein Board mit einer zu weichen Flex, kann im schlimmsten Fall das Deck bis zum Boden durchgedrückt werden – eine üble Sturzgefahr, ganz zu schweigen, dass dein Longboard das nicht lange aushält.

Weich, flexibel und flexy versus steif, steiff und hart beim Longboard

Bist du ein Fahrer mit relativ wenig Körpergewicht und legst Wert auf elegantes Cruisen, auf Carven in engen Kurven mit wenig Speed, liegst du mit dem weichen Flex genau richtig. Auch für Anfänger ist das Langboard mit einem weichen Flex die bessere Wahl – es verzeiht Fehler eher als das Adäquat mit steifem Flex. Mit dem weichen Flex wird Pumpen auf einem solchen Board voll effektiv, das Deck gibt die Kraft von der Belastung extrem zurück. Das Sliden fällt mit einem weichen Flex leichter als mit einem harten. Der steife Flex hat aber auch seine Liebhaber. Vor allem die Fahrer, die es extrem schnell lieben, die Hügel und kleine Berge hinabjagen, haben auf einem solchem Bord mehr Stabilität und ein besseres Fahrgefühl. Bist du ein aggressiver Fahrer, gibst du beim Sliden, Carven und Pumpen immer volle Power, bist du der Fahrer von einem Langboard mit einem steifen Flex.

Wie erkenne ich den Flex beim Longboard

Der Flexgrad ist nicht genormt und wird von vielen Herstellern nicht nur verschieden ausgelegt, sondern hat häufig auch unterschiedliche Bezeichnungen. In der Regel richtet sich der Flex nach dem Material und der Anzahl und der Dicke der Lagen. Je dünner die Decks, umso flexibler sind sie. Steifere Boards hingegen haben die eine oder andere Lage mehr. Den Flexgrad bestimmen zudem das verwendete Material (zum Beispiel Ahorn, Bambus), die Deckformen und Shapes.

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