Vergleiche die Fahrstile mit dem Longboard

29. Juni 2015

Fahrtipps

Vom Cruisen, Carven und Dancen

LongboardDas Longboard ist die gemütlichere Form des Skateboards. Wer Stunts fahren möchte, ist mit der kleineren Form besser bedient; das Longboard dagegen eignet sich mehr für das Fahren als für Tricks. Die verbreiteste Form und auch die einfachste Art der Fortbewegung mit dem Longboard ist das Cruisen. Die Quelle der Bewegung kommt hier durch das Pushen und dann gleitet man in eleganten Schwüngen über den Asphalt. Nach ein wenig Übung schafft man auch mithilfe der Schwünge etwas Vortrieb und braucht den Fuß nicht mehr zum Abstoßen vom Deck nehmen. Für das Cruisen nimmt man am besten Decks mit einer weichen Flex; sie sollten auch nicht zu kurz sein. Ein ähnlicher Fortbewegungsstil ist das Carven. Allerdings ist hier der Zweck ein anderer. Durch Kurvenfahrten und Schwünge soll hier bei abschüssigen Strecken das Tempo verringert werden. Unterstützt wird das Carven durch weiche Bushings. Beim Carven kommt es darauf an, die Schwünge möglichst lange auszufahren. Weiche Rollen helfen ein Ausbrechen zu vermeiden. Zum Üben nutze am Anfang eine nur leicht abschüssige Strecke; das Carven erfordert ein wenig Übung, bis man es fehlerfrei beherrscht.

Was meint man mit Pumpen auf einem Longboard?

Unter dem Pumpen versteht man beim Longboarding eine Art der Fortbewegung, bei der der Fuß nicht vom Deck genommen werden muss. Man kann es sich so vorstellen, dass die Querbewegung in Vortrieb umgewandelt wird. Um diesen Effekt zu erreichen, drückt man den hinteren Fuß mit möglichst viel Kraft auf das Deck. Das Long Distance Pumping (LDP) ist eine besondere Form des Pumpens. Die Technik ist dem normalen Pumpen gleich. Während das Pumpen im Prinzip auf jedem Brett möglich ist, nimmt man für das LDP ein Brett mit kleinen Achsen und weichen Bushings, damit durch die Schwünge eine möglichst hohe Vorwärtsbewegung erzielt werden kann. Die vordere Achse ist meist härter eingestellt und das Brett in der Regel eher kurz. Mit einem Longboard kann man auch tanzen. Oder besser, man tanzt auf dem Brett. Hierbei werden unterschiedlichen Tanztechniken beim Fahren eingebaut, zum Beispiel Crosssteps und Pirouetten. Das Dancen soll cool und entspannt wirken.

Sliden und Downhill

Beim Sliden wird das Brett zum Ausbrechen gebracht. Dazu benötigt man auf jeden Fall Handschuhe. Man kann diese Technik im Stehen oder in der Hocke ausüben. Downhill Longboarding bringt vor allem dem Geschwindigkeitsfreund großen Spaß. Hier wird eine breite Achse, harte Bushings und ein hartes Brett mit keiner oder nur einer geringen Flex benötigt. Beim Downhill Longboarding sollte man auf keinen Fall die richtige Schutzkleidung vergessen.

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